Pneumatische Greifer mit IO-Link Technologie
Die smarte Variante
Was macht einen pneumatischen Greifer wirklich smart? Unsere Hybridgreifer der Serien GPP5000IL und GPD5000IL kommunizieren in Echtzeit über IO-Link und melden jederzeit ihren Status. Positionsabfrage, Status des Greifers, Luftdruckversorgung, Anzahl der bereits durchgeführten Zyklen - behalten Sie alle wichtigen Daten ihrer pneumatischen Endeffektoren im Überblick.
Ihr Vorteil: bis zu 50% kürzere Zykluszeiten und bis zu 90% weniger Druckluftverbrauch!
Überzeugend im Einsatz
Sparen Sie an Wartung, Material und Kosten!
Mit unseren Hybridgreifern erreichen Sie schnellere Durchlaufzeiten und eine flexible Produktion. Dank der IO-Link-Technologie, der integrierten Sensorik und des Druckluftventils direkt am Greifer können Sie auf aufwendige Verkabelung und Verschlauchung verzichten. Dadurch werden Installation und Wartung zum Kinderspiel. Die Vorteile zeigen sich in den folgenden zwei Anwendungsbeispielen:

Use Case A: Systemgreifer am Roboterarm
1. Aufbau mit konventionellen Greifern:
Zu sehen ist ein End-of-Arm-Tool bestehend aus mehreren Greifern an einem Roboterarm. Die Pneumatikversorgung erfolgt über je zwei Schläuche pro Greifer gebündelt entlang des Roboterarms, während die Ventilinsel extern verortet ist. Zudem führen je zwei Kabel für die Sensorik und Steuerung zur SPS. Die aufwendige Verkabelung und Verschlauchung sind potentielle Störkonturen und führen zu Mehraufwand bei der Wartung.
16
Pneumatikschläuche
16
Sensorleitungen
2. Aufbau mit hybriden Greifern:
Dank integriertem Ventil und Sensorik direkt im Greifer sowie der Platzierung der SPS am EOAT, können Kabel und Schläuche maximal reduziert werden. Es entfallen lästige Störkonturen entlang des Roboterarms und die Wartung gestaltet sich wesentlich einfacher, da die Anzahl der benötigten Komponenten in diesem Aufbau minimiert wurden.
8
Pneumatikschläuche
8
Sensorleitungen
Use Case B: Mehrere Greifer in einer Anlage
1. Aufbau mit konventionellen Greifern:
Konventionelle Pneumatikgreifer benötigen je zwei Schläuche für die Druckluftversorgung und zusätzliche Verkabelung für die Robotersteuerung (SPS) sowie Sensorik. Die Druckluftversorgung wird zentral über eine Ventilinsel geregelt. Viele einzelne Komponenten, die unter Umständen eine aufwendige Installation sowie Wartung nach sich ziehen.
16
Pneumatikschläuche
16
Sensorleitungen
2. Aufbau mit hybriden Greifern:
Dank am Greifer verbauter Ventile kann auf eine Ventilinsel verzichtet werden. Die Verschlauchung erfolgt stattdessen zentral über einen Versorgungskanal, von dem einzelne Schläuche zu den Greifern abgehen. Integrierte Sensorik stellt die Kommunikation zur Robotersteuerung sicher. Ein Kabel pro Greifer zur SPS ist ausreichend. Der Installations- und Wartungsaufwand verringert sich deutlich.
8
Pneumatikschläuche
8
Sensorleitungen

Ihre Vorteile:
- Reduzierte Maschinenkomplexität, dadurch weniger Störkonturen und Fehlerquellen
- Keine zusätzlichen Sensoren notwendig
- Schnellere Fehlerbehebung und kürzere Rüstzeiten
- Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle mit Echtzeitdaten
- Geringere Ausfallzeiten dank vorausschauende Wartung
- Schnelle Taktzeiten bei flexibler Produktionslinie: bis zu 50% Zykluszeitreduzierung
- Nachhaltig: bis zu 90% Drucklufteinsparung im Vergleich zu konventionellen Pneumatikgreifern
Hybrid vs. Traditionell
Die Benefits im Überblick
Unsere hybriden Greifer verbinden die Vorteile aus zwei Welten und sind damit ideal für alle, die ihre Fertigung fit für Industrie 4.0 machen wollen, ohne auf pneumatische Endeffektoren zu verzichten: Sie ermöglichen sowohl schnelle Durchlaufzeiten als auch eine flexible Produktion. IO-Link-Technologie und integrierte Sensorik sorgen für eine zuverlässige Bauteilerkennung ohne zusätzliche Sensoren. Die Vorteile zeigen sich im direkten Vergleich:

Konventionelle Pneumatikgreifer

| | Geringe Anschaffungskosten |
| | Mittlerer Installationsaufwand, Materialbedarf sowie Wartungsaufwand |
| | Sensorik zur Bauteilerkennung optional nachrüstbar |
| | Kein integriertes Druckluftventil, Ventilinsel benötigt |
| | Keine Druckluftersparnis |
| | Normale Taktzeit |

Hybride Greifer

| | Mittlere Anschaffungskosten |
| | Geringer Installationsaufwand, Materialbedarf sowie Wartungsaufwand |
| | Sensorik zur Bauteilerkennung integriert |
| | Integriertes Druckluftventil, keine Ventilinsel benötigt |
| | Druckluftersparnis im laufenden Betrieb |
| | Hohe Taktzeit |
Vielseitig aufgestellt
Anwendungsgebiete für hybride Greifer
Die Installation und Wartung von komplexen Systemen in automatisierten Anlagen wird durch unsere hybriden Greifer mit IO-Link deutlich vereinfacht. Anstelle komplexer Ventilinseln und aufwendiger Verschlauchungen genügt eine schlanke Infrastruktur aus einer zentralen Luftzufuhr und einer durchgängigen IO-Link-Anbindung. Dadurch wird nicht nur die Konstruktion von End-of-Arm-Tools vereinfacht, sondern auch die Wartung, Diagnose und Skalierung bestehender Systeme erheblich erleichtert.
Diese Vorteile machen die Greifer für eine Vielzahl von Branchen besonders attraktiv. Ob in der Logistik und Intralogistik für schnelle Pick-and-Place-Prozesse, in der Automobil- und E-Mobility-Produktion für das präzise Handling von Komponenten, in der Elektronikfertigung für sensible Bauteile, in Life-Science-Anwendungen mit hohen Anforderungen an Sauberkeit und Prozesssicherheit oder im klassischen Maschinenbau – die hybride Kombination aus Pneumatik und IO-Link sorgt für mehr Effizienz, Transparenz und Flexibilität entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Flexibilität:
Steuerung über SPS, kann während des Betriebs geändert werden.
Genauigkeit:
Positionsrückmeldungsgenauigkeit von 0,05 mm.
Datenausgabe vom Greifer:
Direkte Überwachung des Prozesses möglich.
Digitaler Zwilling:
Lassen Sie Ihre Greifer virtuell im digitalen Zwilling laufen.
FAQ – Hybride Greifer der Produktfamilie 5000
Hybride Greifer vereinen pneumatischen Antrieb mit IO-Link-Technologie. Sie kombinieren die bewährte Kraft und Robustheit von Pneumatikgreifern mit digitaler Kommunikation. Über IO-Link lassen sich Zustände, Positionen und Prozessdaten in Echtzeit auslesen und steuern. Bei den hybriden Greifern lassen sich diese Daten dank bereits integrierter Sensorik ohne zusätzliche Komponenten erfassen.
IO-Link-Greifer reduzieren den Installationsaufwand erheblich, da weniger Bauteile, Kabel und Schnittstellen benötigt werden. Gleichzeitig ermöglichen sie eine einfache Inbetriebnahme, transparente Prozessdaten und eine schnellere Fehlerdiagnose. Durch schnellere Taktzeiten, einfachere Wartung und geringerem Druckluftverbrauch ergebebn sich hier im laufenden Betrieb Kosteneinsparungen und effizientere Prozessabläufe.
Die Integration erfolgt über eine standardisierte IO-Link-Schnittstelle mit nur einem Kabel. Zusätzlich wird lediglich eine zentrale Luftversorgung benötigt. Dadurch wird die Installation deutlich einfacher und übersichtlicher als bei konventionellen Lösungen. Eine Anleitung für die Einrichtung Ihres IO-Link Greifers finden Sie hier:
Ja, IO-Link-Greifer lassen sich problemlos in bestehende Automatisierungssysteme integrieren. Durch die reduzierte Infrastruktur eignet sich die Technologie besonders gut für Retrofit-Projekte. Zudem sind die Zubehöre der Produktfamilie 5000 auch mit den Serien GPP5000IL und GPD5000IL kombinierbar. Ein Switch von konventionellem Pneumatikgreifer zu Hybridgreifer ist also jederzeit umsetzbar.
Technische Details variieren je nach Modell und Baugröße. Nutzen Sie unseren Produktfinder oder den Produktvergleich, um die passende Auswahl zu treffen. Wir beraten Sie auch gern persönlich, um den optimalen Greifer für Ihre Anwendung zu finden.
IO-Link-Greifer stellen umfangreiche Prozessdaten bereit, darunter Greiferposition, Zustände, Werkstückerkennung und Diagnosedaten. Diese Informationen helfen, Prozesse zu überwachen und zu optimieren. Durch kontinuierliches Feedback vom Greifer können Abweichungen frühzeitig erkannt werden. Das erhöht die Prozesssicherheit und reduziert Stillstandszeiten.
Die Hybridgreifer lassen sich vielseitig einsetzen. Sie sind u.a. ideal für Pick-and-Place-Anwendungen, Montageprozesse, Maschinenbeladung sowie für flexible und hochdynamische Handhabungsaufgaben. Ihre Vorteile kommen vor allem in komplexen Systemen zum Tragen, wenn durch die Reduzierung von Verschlauchung und Verkabelung die Installation vereinfacht werden kann und so Fehlerquellen und Wartungsaufwände minimiert werden können.
Durch die reduzierte Anzahl an Komponenten, die vereinfachte Installation und die schnelle Inbetriebnahme sinken sowohl Investitions- als auch Betriebskosten. Zusätzlich werden Aufwände für Wartungen minimiert. Die Serien GPP5000IL und GPD5000IL sind mit 30 Millionen wartungsfreien Zyklen auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und benötigen nur minimalen Wartungsaufwand. Diagnosefunktionen helfen dabei, Wartungen planbar und effizient durchzuführen.









